Kristiansand, Norwegen

Nicht nur Oslo, auch Kristiansand wurde vom dänisch-norwegischen König Christian IV. offiziell gegründet (1641; erste Besiedlungen gab es bereits in der Steinzeit). Die Stadt am Skagerrak, dem Teil der Nordsee zwischen Norwegen und Dänemark, war strategisch günstig gelegen, sowohl als Handels- als auch als Militärstützpunkt. Kristiansand wurde quasi am Reissbrett geplant; die Altstadt an der Christiansholm Festung wurde schachbrettartig angelegt und heisst deshalb „Kvadraturen“. Nach mehreren Feuersbrünsten wurden die Holzhäuser in der Altstadt verboten und durch Steinhäuser ersetzt. Mit seinen rund 90.000 Einwohnern ist Kristiansand heute die fünfgrösste Stadt Norwegens und Hauptstadt des sogenannten „Südlands“. Sehenswert sind die kleine Siedlung „Gravne“ (zwischen Hafen und Altstadt), die Altstadt mit den Haupteinkaufsstrassen „Markens Gate“ und „Radhusgata“, die Domkirche und die bereits erwähnte Festung „Christiansholm“. Ausserdem befindet sich hier eine der schönsten McDonald´s Filialen der Welt, sowie – für Bierliebhaber – das „Christiansand Brygghus“. Etwa zwölf Kilometer entfernt befindet sich der „Kristiansand Dyrepark“; der Tierpark ist eine der meistbesuchten Attraktionen Norwegens. Nicht unerwähnt bleiben sollte „Bystranda“, ein Strand am Rande der Altstadt. Angesichts der Temperaturen von durchschnittlich 20 Grad in den Sommermonaten ist er vermutlich nur für die Hartgesottenen von Interesse.

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