Costa Pacifica, Tag 11: Warnemünde

Dienstag, 21.08.2018. Nur rund 130 Kilometer Luftlinie sind es bis nach Kiel, was ca. 70 Seemeilen entspricht und bei Höchstgeschwindigkeit in etwa vier Stunden machbar ist, dennoch hat die Costa Pacifica heute noch einen Zwischenstopp in Warnemünde eingelegt. Das Seebad ist einfach zu schön, um es links liegen zu lassen. Manche Städte haben einen Namen, der logisch erklärbar ist, so auch in diesem Fall: Der Fluss Warnow mündet hier in die Ostsee, also ist es klar, dass der Ort Warnemünde heissen muss. Im Jahr 1195 wurde das Örtchen erstmals urkundlich erwähnt, und seit 1323 gehört es zu Rostock. Vor etwa 200 Jahren kamen die ersten Touristen hierher, um den mit bis zu 150 Metern breitesten Sandstrand der deutschen Ostseeküste zu geniessen. Von hier aus kann man Landausflüge in das benachbarte Rostock unternehmen; mit der S-Bahn beläuft sich die Fahrtzeit auf rund 20 Minuten. Wir haben uns entschieden, in Warnemünde zu bleiben. Vom Kreuzfahrtterminal sind es nur etwa 800 Meter in das Zentrum der Stadt, dem Kirchenplatz. Hier befindet sich wie der Name schon sagt die Kirche, sowie drum herum zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafes. Wir schlendern entlang der Friedrich-Franz-Strasse, passieren den Georginenplatz, und erreichen die beiden bekanntesten Sehenswürdigkeiten des 6.000 Einwohner Städtchens: Den im Jahr 1898 fertiggestellten, 36,9 Meter hohen Leuchtturm, und den Teepott, einen dreigeschossigen Rundbau, der im Jahr 1968 im Stile der Hyparschalenarchitektur errichtet wurde. Auf dem Rückweg zum Schiff passieren wir den Alten Strom (siehe Foto), die Flaniermeile Warnemündes, mit zahlreichen Geschäften und Restaurants auf der einen sowie Fischkutter und Yachten auf der anderen Seite.

I wie Internet www.rostock.de/urlaub-freizeit/tourist-info.html

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