AIDA Stella, Tag 8: Cartagena

Sonntag, 06.08.2017. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass bereits vor ca. 50.000 Jahren die Neandertaler im Gebiet des heutigen Cartagena gelebt haben. Die Stadt hat zwei grosse strategische Vorteile: Die tiefe, geschützte Bucht war (und ist immer noch) sehr gut geeignet für einen Hafen, und die Vorkommen an Silber und Eisen ermöglichten die Herstellung von Werkzeugen und Waffen. Dies erkannte der karthagische Feldherr Hasdrubal; im Jahr 227 v.Chr. gründete er die Stadt Qart Hadasht (Neustadt), stationierte seine Flotte und machte sie zur Hauptstadt der Karthager auf der iberischen Halbinsel. Von hier aus brach Hannibal 218 v.Chr. nach Italien auf. Im Jahr 209 v.Chr. eroberten die Römer die Stadt, nannten sie Carthago Nova und machten sie zur wichtigsten Silberabbauregion im römischen Reich. Die strategisch gute Lage führte dazu, dass die Stadt in den darauffolgenden zwei Jahrtausenden stets sehr umkämpft war, und auch heute noch einer der grössten Marinestützpunkte des Mittelmeeres ist. Unser Landausflug führt uns zur Castillo de la Concepcion; von dieser auf einem 70 Meter hohen Hügel gelegenen Burg haben wir einen tollen Blick über den Hafen, die Altstadt mit ihrer Stadtmauer und das Gewirr aus engen Gassen, und das Römische Theater. Wer sich für Schiffe interessiert, der ist im Schifffahrtsmuseum (Museo Naval) gut aufgehoben. Wir haben Hunger – und keine Probleme, in der Altstadt eine schicke Bar mit leckeren Tapas und einem kühlen Bier zu finden!

I wie Internet www.cartagenaturismo.es (auch in Deutsch)

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